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Portugal Masters in Porto 2018 - Bericht von Claudio Hassler

Toller Sieg für Dany Oeschger und eine weitere Bronzemedaille für Bea Walser!

Verletzungsbedingt bestand die Schweizer Delegation nur aus 4 Teilnehmern, neben Dany und Bea noch Roland Walser und Claudio Hassler.

Porto hat sich zu einem Vorzeige-Masters gemausert und erfreut sich jedes Jahr über steigende Anmeldungen. In diesem Jahr wurde mit 160 Frauen und Männer die Grenze für 7 Courts erreicht. Nächstes Jahr werden 2 weitere Courts dazu kommen.

Viele Punkte machen diesen Events zu einem speziellen Erlebnis:

- Porto gilt als eine der schönsten und pitoreskesten Städte Europas
- eindrückliche Brücken-Architektur
- reiches kulinarisches Angebot und grosse Port-Wein-Kultur
- ein perfekt funktionierender Shuttle-Service
- gute Stimmung trotz relativ engen Platzverhältnissen
- bester Resultatservice und flexible Koordination durch TD José Aguiar

Man kann sich gut vorstellen, wieviel zusätzliche Arbeit alleine die 10 kurzfristigen Absagen für den TD bedeuten, damit das Turnier nicht gleich mit etlichen "wo's" beginnt. Kontraproduktiv war das Engagement von 2 offiziellen Schiedsrichtern. In den meisten Sportarten entscheiden mehrere Schiedsrichter gemeinsam, nur im Squash-Sport wird hartnäckig an der unsinnigen "One-Ref-Kompetenz" festgehalten, was oft zu  einer "Machtdemonstration" ausartet und das Spiel mehr zerstört als leitet. Es wird nie funktionieren, wenn ein älterer Herr einem jungen Top-Spieler erklären will, dasss er sich halt bewegen müsse . . . Mit 2 Refs der ähnlichen Kategorie gibt es diese Probleme schlicht nie!

Zum Glück liess sich Dany von endlosen Protesten, die nebenbei als willkommene Timeouts benutzt wurden, im Halbfinal und Final nicht aus dem Konzept bringen und gewann beide Spiele nach harten 5-Satz-Entscheidungen.

Dieser zweite Sieg nach Rotterdam brachte ihn im Ranking 19 Plätze vorwärts auf Position 11.

ü45 Porto 18 Herren

Einmal mehr fand Bea gegen die Nr. 1 Karin Thiel kein Rezept, um ihr das eigene Spiel aufzuzwingen. Sie braucht wieder mal ein Erfolgserlebnis, sonst spielt sich zuviel im Kopf ab, was sie mehr verunsichert statt beflügelt. Gute Ideen sollten das Basis-Spiel ergänzen, nicht durcheinander bringen.

ü45 Porto 18 Ladies

Ziemlich hartes Brot hatte Roland Walser zu kauen, denn die Konkurrenz +60 war diesmal im vollen 16er-Tableau sehr stark. Zu allem gab's um Platz 7 noch ein ärgerliches "wo".

Ich habe bei den +65 gespielt, weil es +70 meistens gar keine Konkurrenten mehr hat.

In der Wiederholung des letztjährigen Finals, stand ich diesmal um Platz 3 gegen Peter Karlsson ziemlich neben den Schuhen. Ich tröste mich damit, dass mich die Grippe wohl schon vor dem Spiel erwischt hat . . . :-)

bis bald in Prag, Bordeaux oder Uster !!

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